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Wild und Nass in Nakhon Nayok

Der Nakhon Nayok River – Das Herzstück für einen abenteuerlichen Ausflug unweit von Bangkok.  – Text: Bredget Sadoc, Übersetzung: Agnes Deblond

Als Freizeitdestination hat die Provinz Nakhon Nayok, die nur eine knappe zweistündige Autofahrt nordöstlich von Bangkok liegt, wesentlich mehr zu bieten als man ahnt. Diese Provinz in Zentralthailand bietet Touristen nicht nur wunderschöne Wasserfälle, sondern vor allem adrenalintreibende Wildwasser-Schlauchboot-Touren auf dem gleichnamigen Fluss, dem Nakhon Nayok River.

Die Nähe zu Bangkok macht die Provinz zu einem attraktiven Ausflugsziel für Stadtbewohner, vor allem seitdem der königlich initiierte Bau des Khun Khun Dan Prakranchol Damms 2005 fertig gestellt wurde.
Der Damm brachte agrarökonomische Vorteile, da mit Hilfe des aufgestauten Wassers Bauernhöfe ganzjährig bewässert werden können. Und er sorgt für einen extremen Aufschwung im Wassersportgeschäft, denn bis zur Fertigstellung des Damms konnte man solch sportliche Aktivitäten wie Rafting, Kajaken und Kanufahren nur in der Regenzeit genießen.

Nahe des Wasserüberlauf des Damms im Landkreis Muang ist eine Brücke beliebter Treffpunkt für Adrenalinjunkies. Touristen stehen in brütender Hitze Schlange, um dann wagemutig in aufblasbare Floße zu hopsen, die flussabwärts jagen. Entlang des Stroms liegen zahlreiche Anlegestellen zum Raus- und Reinspringen, wie beispielsweise der Kaeng-Sam-Chan-Pier, häufig aufgesucht wegen des Restaurants mit den leckeren, lokalen Gerichten. Ganz in der Nähe des Piers ist der Weg zum Bhuirak Dhamachart Zentrum lohnenswert, da dort eindrucksvoll das von König Bhumibol unterstützte Konzept einer Subsistenzwirtschaft veranschaulicht wird. Das Zentrum umfasst ein 14 Rai
(22.400 qm) großes Grundstück, das sich hinter dem Damm befindet und zu dessen Sehenswürdigkeiten eine Vorzeigefarm zählt, die auf eine effiziente Energienutzung und nachhaltige Bewirtschaftung von Ackerbau und Viehzucht sowie andere natürliche Rohstoffquellen stark setzt.

Wunderwerk Wasserfall


Aufgrund natürlicher atemberaubender Schönheit ist ein fließender Wasserfall unschlagbar. Nam Tok Sarika, 15 km östlich der Stadt Nakhon Nayok gelegen, ist ein hervorragendes Beispiel dafür. Der neunstufige Wasserfall besitzt auf jeder Ebene große, natürlich angelegte Wasserbecken. Das kaskadenförmige Hinunterprasseln der Wassermassen entlang der Klippenwand bannt den Blick eines jeden Besuchers.

In der Nähe des Wasserfalls gibt es neben Restaurants und Souvenirshops auch Möglichkeiten des Übernachtens. Lokale Waren wie Besen und Kunstblumen, die aus wilder Kiefer gefertigt sind, werden übrigens gern im Umkreis verkauft. Ein anderes Besuchermuss in dieser Gegend ist die Sarika Höhle, in welcher der verehrte Mönch Luang Por Man während des frühen 19. Jahrhunderts meditierte.

Nicht ganz so groß wie der Nam Tok Sarika, aber mindestens genauso imposant ist der Nam Tok Nang Rong, der ebenfalls Teil des Khao Yai Nationalparks ist. Der mehrstufige Wasserfall plätschert zahlreiche Felsformationen hinunter und in einen dichten Wald hinein. Besucher können dieses Naturspektakel von hervorragenden Aussichtspunkten auf jeder Stufe des Wasserfalls genießen. Auch diese Kaskade hat auf jeder Stufe ein eigenes kleines Wasserbecken.
Kurz hinter Nam Tok Nang Rong findet man einen kleinen buddhistischen Tempel, der seinen Namen von dem Wasserfall erhalten hat. Wat Nang Rong wurde vor einem halben Jahrhundert auf der Spitze eines Berges errichtet und es heißt, er sei der erste Andachtsort für Einheimische der Hin Tang Region.

Hart aber herzlich

Wer nach taffer und spannungsgeladener Action sucht: Die Phra Chulachomklao Royal Military Academy könnte da Abhilfe schaffen – mit einem Ausbildungszentrum für thailändische Kadetten am Fuße des Khao Cha Ngok, 14 km östlich der Stadt Nakhon Nayok.
Das Ausbildungscamp erlaubt der Öffentlichkeit Einblicke in die Kadettenordnung und ist aufgrund seines erlebnisreichen Programms sehr beliebt bei jungen Leuten.
Das Zentrum übt übrigens auch eine große Anziehungskraft auf Leute aus, die nicht militant veranlagt sind
Offen für Besucher sind neben dem Museum auch Golf- und Schießplätze. Die meisten Gäste nutzen ihr eigenes Fahrzeug, um das 3.000 Rai (4.800.000qm) große Gelände zu erkunden. Es können aber auch Fahrräder vom ansässigen Touristenzentrum ausgeliehen werden.


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INFO

Das örtliche TAT-Büro gibt Ihnen gerne
weitere Informationen.
Tel: 07-562-2163

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