Fußball spielen und feiern: Die German All Stars können beides. Eindrucksvoll bewiesen in der Saison 2008/2009. Ungeschlagen Meister in der 2. Division der Bangkok Casual Football League – historischer Rekord – und Aufsteiger in die erste Liga. Ein Triumph, den die All Stars gefeiert haben wie die Weltmeister. Mit Kickern aus aller Welt.
Spieler aus den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Argentinien, Chile, Kamerun, aus der Türkei und, last but not least, Deutschland belegen eindrucksvoll die eigentliche Zielsetzung der German All Stars: Social Community und Netzwerk zu sein für Expats in Thailand – mit dem Fußball als Basis und idealem Medium über alle nationalen, sprachlichen und und kulturellen Eigenheiten hinweg. Die alljährliche Ausrichtung des Internationalen Osterturniers, in nunmehr 27 Jahren zum größten Freizeitfußballturnier in Südostasien gewachsen, ist nur ein Beispiel für das Engagement der All Stars.
Und so blickt der Präsident stolz auf die abgelaufene Saison zurück. Diesmal hat alles gepasst. All die Arbeit, die alle in ihrer Freizeit investiert haben, ist belohnt worden, freut sich Hartwig „Otto“ Schüler, der trotz Wackelknie noch bei den Veterans kickt, den German Old Stars. Deren Geschicke lenkt künftig Matthias „Matze“ Helget, der sich nach drei Spielzeiten als stimmgewaltiger Coach der ersten Mannschaft und als Meistertrainer zurückzieht.
Mit den ersten positiven Resultaten zu Saisonbeginn, so Matzes Fazit, wuchsen Fun-Faktor, Vertrauen in die eigenen Qualitäten und Sieger-Gen. Wir hatten den richtigen Mix mit erfahrenen Spielern wie Markus Kabisch, Michel Bernhard und Benni Lohwasser, die Youngster schlugen auf Anhieb ein, in der Abwehr überzeugte Jürgen Fitschen als herausragende Spielerpersönlichkeit. So schlugen zum Schluss ganze 15 Gegentore zu Buche, Garant für den Titel.
In der ersten Liga soll es nun ein Trainer-Trio richten: Alex Hirschle, Wolfgang Richt und Gerd Baur. Platz fünf oder sechs lautet das ambitionierte Ziel. Zur neuen Saison also stehen wieder die beiden Kernkompetenzen der German All Stars auf dem Prüfstand: Gut spielen und – Paaaaarty!
Von Bernd Linnhoff